Terroir - Was ist das eigentlich? Kann man das schmecken?

Unter diesem Begriff versteht man das Zusammenspiel von Bodenzusammensetzung, Hangneigung und –ausrichtung, Wasserversorgung, Humusanteil im Boden und kleinklimatische Einflüsse – also das ganze Zusammenspiel der natürlichen Gegebenheiten.

Diese Einflüsse sind absolut maßgeblich für die Weinqualität und geben dem Wein seinen unverwechselbaren, absolut einzigartigen Charakter. Natürlich muss der Winzer mit seiner Rebpflege diese Voraussetzungen unterstützen. Jeder hat schon erlebt, dass die Trauben aus der Nachbarparzelle ganz anders schmecken, als die eigenen. Es kommt also auch noch darauf an, wie viele Trauben der Winzer am Rebstock belässt, ob genügend Blätter zur Versorgung belassen werden, ob er den Boden locker und humos hält und nicht überdüngt.

Viele Faktoren führen also zum endgültigen Ergebnis. Doch sicher ist der wichtigste Faktor der Weinberg. Durch richtige Bewirtschaftung und Ausbau entstehen so Weine die perfekt harmonieren und viel Charakter mitbringen. Und das schmeckt man!